Aktuelles

Kräutergarten- und Handwerkertag im Dorfmuseum Langlingen

Das blühende Leben im Dorfmuseum Langlingen. Im Kräutergarten, mit seinen zahlreichen Heil- und Gewürzpflanzen, erhalten Sie Informationen zu Aufzucht und Nutzen der Kräuter. Am großen Kräuterstand werden viele Pflanzen zum Verkauf angeboten.

 

Handwerker zeigen z. B. beim Spinnen, Flechten, Schmieden, Drechseln und Restaurieren wie in früheren Jahren so mancher sein Geld verdienen musste.

 

Natürlich sind auch die Räume des Museums geöffnet. Mitglieder des Förderkreises stehen für Fragen und Erklärungen zur Verfügung. In der Museumskaffeestube kann man selbstgebackenen Kuchen genießen. Der Eintritt ist frei.

 

Termin: Sonntag, der 9. Juli 2017, von 13.00 bis 17.00 Uhr.

 

Sommerliche Kunstausstellung auf dem Winser Museumshof

Die Ausstellung „Miteinander - Kunst in Dat groode Hus“ ist bis zum 23. Juli zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen. Beide Etagen des Fachwerkgebäudes zeigen Naturcollagen, farbenfreudige Wetterkunst, Installationen, Malerei und Zeichnungen mit Witz und Anspruch.

 

 

Öffnungszeiten: Mittwoch und Samstag 15.00 bis 18.00 Uhr, Sonn- und Feiertag 11.00 bis 18.00 Uhr, im Juli zusätzlich Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr, Einlass bis 17.00 Uhr. Die Besichtigung der Kunst-ausstellung ist frei, die Künstlerinnen und Künstler sind anwesend. Die Arbeiten können nach Ende der Ausstellung erworben werden.

 

Ausstellung "Vilne, Wilna, Wilno, Vilnius Jiddische Verleger und Übersetzer deutscher Autoren im Spiegel ihrer Bücher" in Celle

Am 23. September 1943 wurde das zwei Jahre zuvor von den deutschen Besatzern eingerichtete Wilnaer Ghetto aufgelöst und die noch dort verbliebenen Juden deportiert oder im nahegelegenen Ponar ermordet. Damit endete die jahrhundertealte Geschichte des „Jerusalems des Nordens“ oder „Jerusalem Litauens“ – wie das jüdische Wilna genannt wurde.

 

Welche kulturellen Schätze das „Jiddischland“, insbesondere Vilne – so der jiddische Name der heutigen litauischen Hauptstadt Vilnius – hervorbrachte, spiegelt sich nicht zuletzt in der dortigen Theater- und Literaturlandschaft wider. Das damalige Verlagswesen zeugt von einem regen Interesse der Leserschaft an jiddischer Literatur, aber auch an jiddischen Übersetzungen europäischer, insbesondere deutscher Autoren. Das Lesen half – besonders innerhalb der Ghettomauern – dem geistigen Überleben.

 

Ausstellung vom 16. Juni bis 27. August 2017 in der Celler Synagoge, Im Kreise 24, Celle; Eröffnung am Donnerstag, den 15. Juni 2017 um 19.00 Uhr: Einführung von Dr. Elke-Vera Kotowski, Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien; Veranstalter: Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

 

Kinder filmen im Museum

Unter dem Motto "Museum bewegt" haben die Museen im Landkreis Celle e. V. ein Kinder-Kurzfilmprojekt in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum gestartet. Der Verbund möchte Schüler und Schülerinnen der 4. und 5. Klasse von sechs Schulen im Landkreis animieren, die hiesigen Museen als besondere Orte mit spannenden Geschichten zu entdecken.

 

Sechs Schülergruppen begeben sich in Begleitung des Kinderbuchautors, Schauspielers und Filmemachers Thomas J. Hauck jeweils einen ganzen Tag lang auf Erkundungstour in einem der Mitgliedsmuseen und ersinnen fantasievolle Geschichten. Diese münden in einem Drehbuch/Storyboard, das dann an einem zweiten Ortstermin mit der Digitalkamera abgedreht wird. Der Schnitt erfolgt anschließend im Medienzentrum Celle bzw. direkt an den beteiligten Schulen.

 

Die Kurzfilme sollen auf phantasievolle, emotionale, durchaus auch schräge, traurige oder witzige – in jedem Fall subjektive – Art und Weise Museumsinhalte in Szene setzen und aus einer ungewöhnlichen Perspektive zeigen. Am Ende erfolgt die Aufführung sämtlicher Filme in den Kammerlichtspielen Celle.

 

Das Projekt wird ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

 

Doku und alle Infos zum Projekt unter

 

www.museummovies.de

 

Sonderausstellungen zur Reformation in Celle

Wie war das damals, als aus Christen Katholiken und Protestanten wurden? Und wie kamen die neuen Ideen ohne Zeitung, Fernsehen und Internet, ohne schnelle Verkehrs-verbindungen aus Wittenberg den weiten Weg nach Celle? Und was hat das alles mit uns heute zu tun? Die Ausstellung „Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in Celle“ geht diesen und anderen Fragen spannend und unterhaltsam nach.

 

Reformation in Celle – das war nicht nur ein „Mitlaufen“ im religiösen und gesellschaftlichen Veränderungsprozess. Sondern der Residenzstadt kam durchaus eine Vorreiterrolle zu. Und die Reformation ist auch heute noch aktuell – nicht nur im „Lutherjahr“. In vielen Lebensbereichen sind tagtäglich ihre Spuren zu finden. Daher hat sich das Bomann-Museum gemeinsam mit dem Residenzmuseum im Celler Schloss und der evangelischen Stadtkirche St. Marien vorgenommen, von HEUTE aus auf die Reformation und ihre Folgen zu blicken. Vom 14. Mai bis 12. November 2017 findet an drei Ausstellungsorten (in der Stadtkirche, im Bomann-Museum und im Residenzmuseum) die große Sonderausstellung „Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in Celle“ mit umfänglichem Begleitprogramm statt. Alle Daten, Fakten und Termine sind ab sofort auf der eigens gestalteten Website www.reformation-in-celle.de zu finden

 

Auf dieser Website sind alle bislang feststehenden Termine wie Sonderführungen, museumspädagogische Aktivitäten und besondere Events zu finden, auf Deutsch und auf Englisch. Anschaulich gestaltet hält sie vertiefende Informationen zum großen gemeinschaftlichen Ausstellungsprojekt fest.

 

Buchungen von Führungen unter Tel. 05141/12-4545 (Mo. bis Fr. 8.00–13.00 Uhr)

 

Museumsverbund mit neuem Namen

Der Museumsverbund im Landkreis Celle trägt ab sofort einen neuen Namen: Auf der Mitgliederversammlung am 5.12.2016 wurde beschlossen, dass der Verein künftig unter der Bezeichnung "Museen im Landkreis Celle e. V." firmiert. Damit soll eine stärkere Öffentlichkeits-orientierung zum Ausdruck gebracht werden. "Für potenzielle Besucher ist die Organisationsform nicht relevant", so der Geschäftsführer. "Sie interessieren sich vielmehr für die Vielfalt und das Angebot der im Landkreis befindlichen Museen." Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte mit Wirkung vom 23.01.2017.

 

Im Zuge der Namensänderung soll auch ein neues Logo entwickelt und der Außenauftritt angepasst werden. Die Website wird eine ansprechendere, zeitgemäße Optik erhalten und soll auch verbesserte Informationsmöglichkeiten bieten.

 

Miniaturen aus der Zeit des Barock der Sammlung Tansey

Im Mittelpunkt der sechsten Epochenausstellung der Tansey Miniatures Foundation steht die Bildnisminiatur des 17. und des beginnenden 18. Jahrhunderts. Diese wenig bekannte, aber besonders glanzvolle Zeit der Barockminiatur wird anhand von 120 Werken aus der Sammlung Tansey vorgestellt.

 

Der dazu im Verlag Hirmer erscheinende, zweisprachig – Deutsch und Englisch – angelegte, umfassende Katalogband mit internationalen Fachbeiträgen ist wegweisend, da eine wissenschaftliche Darstellung dieser Epoche für die Miniaturmalerei bisher ausstand. Die Werke können in originalgroßen Farbabbildungen und vielen vergrößerten Details miteinander verglichen werden. Buch und Ausstellung ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Kunst der Miniaturmalerei dieser prachtvollen Epoche.

 

Ab 12. November 2016 im Bomann-Museum Celle.