Aktuelles

1. Oktober: Aktionstag zum Erntedank im Dorfmuseum Langlingen

Auf dem Gelände des Dorfmuseums Langlingen, Hauptstr. 44, 29364 Langlingen wird am Sonntag, den 1. Oktober ab 12.00 Uhr das Ernte-dankfest gefeiert. Es ist der Höhepunkt und Abschluss des Museumsjahres.

 

An diesem Aktionstag können die Besucher verschiedene alte Handwerkstechniken und häusliche Verrichtungen live erleben: das Spinnen, Weben, Filzen, Flechten, Schmieden und Besenbinden. Darüber hinaus wird Sirup gekocht, im Fass gebuttert und Flachs gebrochen. Das Drehen von Seilen wird ebenso vorgeführt wie das Dreschen von Getreide mit Hilfe eines Göpels und der Dampf-Lokomobile und das anschließende Vermahlen zu Mehl. Der Treckerclub Langlingen zeigt seine Oldtimer-Schlepper. Alle Ausstellungen des Museums sind geöffnet. Die Museumskaffeestube bietet leckeren Kuchen an. Zudem gibt es frisch geschmierte Brote und Gegrilltes. Der Eintritt ist frei.

 

Wer möchte, kann bereits um 10.30 Uhr am Gottesdienst in der St.- Johannis-Kirche und anschließend am Suppenessen im Gasthaus Angermann teilnehmen.

 

Ausstellung "folc in Bewegung" ab 19.9. im Ludwig-Harms-Haus

Damaskus, Aleppo, Palmyra – Städte, deren pulsierendes Leben die Malerin Natalia Rudolf im Herbst 2010 als Teilnehmerin einer Reise der Munsteraner St.-Urbani-Kirchengemeinde erlebte. Heute sind sie als Folge des Bürgerkrieges so wie das Land selbst nahezu zerstört. „Der intensivste Impuls, den sie dort im Lande aufnahm, waren Menschengruppen auf Märkten, an Sehenswürdigkeiten oder auf den Straßen“, erinnert sich Pastor Dr. Johannes Schoon-Janssen, der die Reisegruppe damals leitete.

Bei dieser Reise sei auch das Bild vom Volk entstanden, „das sich in einer guten Bewegung befindet, so wie vor vielen Jahren das heilige Gottesvolk Israel auf der Flucht aus Ägypten und auf dem Weg ins gelobte Land.“ Natalia Rudolf habe aus diesen Eindrücken in den folgenden Jahren bis heute das Thema „Volk“ in ihren Bildern variiert und parallel zu den politischen Veränderungen vor allem im arabischen Raum immer wieder neu aufgegriffen.

 

„Heute ist dieses Thema auch hier für uns in Deutschland so aktuell wie schon lange nicht mehr“, meint Schoon-Jansen. Er wird am Eröffnungssonntag gemeinsam mit ELM Ausstellungs-koordinatorin Helene Pede in die Schau der Bilder von Natalia Rudolf einführen. Besondere Akzente setzen begleitend markante Skulpturen ihres Ehemannes Wladimir. Einmal mehr ergänzen sich damit in dieser Kunstausstellung die malerische und die plastische Ausdrucksform des Künstlerehepaares auf kongeniale Weise. Mit beiden besteht am Eröffnungstag Gelegenheit zum Austausch.

 

Eröffnung der Ausstellung „folc in Bewegung“ des Ev.-luth. Missions-werks in Niedersachsen (ELM) am Sonntag, den 17. September um 12.00 Uhr im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Orientalischen Buffet im „Café-Restaurant Candace“ (pro Person 19,75 €, Anmeldung erbeten unter 05052/69-270).

 

Für Informationen zur Ausstellung und der Möglichkeit von Führungen steht Helene Pede unter 05052/69-219 gern zur Verfügung. Auskünfte über das Künstlerehepaar findet man auch auf dessen Internetseite http://art-ru.de/.

 

Ausstellung "Bikernieki - Wald der Toten" in der Celler Synagoge

In den Jahren 1941 und 1942 wurden mehr als 25.000 deutsche Juden in das von deutschen Truppen besetzte Riga deportiert. Es waren überwiegend Frauen, Kinder und alte Menschen. Sie kamen aus zahlreichen Städten des damaligen Deutschen Reiches. Das Ziel der Aktion war ihre Konzentration im Osten und ihre Ermordung.

 

Die Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zeigt die Geschichte der Deportationen und der Massenmorde und soll die Öffentlichkeit darüber informieren. Sie berichtet auch über verschiedene Aktivitäten zur Erinnerung und Mahnung. Dabei reicht die Palette von der „Spurensuche“ durch Schülerinnen und Schüler bis zur Dokumentation der Namen in dem zweibändigen „Buch der Erinnerung“. Zugleich werden die Schaffung und Ausgestaltung einer Gräber- und Gedenkstätte für die Ermordeten im Wald von Riga-Bikernieki vorgestellt.

 

Laufzeit der Ausstellung: 8. September bis 29. Oktober 2017 zu den üblichen Öffnungszeiten (s. unter der Rubrik "Museen"). Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e. V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V.

 

Die Zwerge kommen... in den Winser Museumshof

Vom 6. August bis zum 8. Oktober zeigt der Winser Heimatverein eine Ausstellung zur Kultur-geschichte des Zwerges

 

Zahlreiche ausgewählte Exponate belegen die Existenz von Zwergen in vielen Bereichen: Wir finden sie in unseren Gärten, in Sagen und Märchen wie bei den Brüdern Grimm, und sie werben für Produkte wie Tiefkühlerbsen oder Hustenbonbons. Schließlich haben sie ein positives Image und gelten als schlau, weise und hilfsbereit.

 

Der Gartenzwerg entstand Ende des 19. Jahrhunderts in thüringischen Terrakottawaren-Fabriken. Die sorgfältig gearbeiteten und handbemalten Figuren für die Gartengestaltung waren zunächst recht teuer. Lange Zeit waren sie in Mode, während man sie heute eher suchen muss. Nun kommen sie auf den Winser Museumshof.

 

Am 10. September finden um 11.30 und um 15.00 Uhr kostenlose Sonntagsführungen durch die Ausstellung statt.

 

Kinder filmen im Museum

Unter dem Motto "Museum bewegt" haben die Museen im Landkreis Celle e. V. ein Kinder-Kurzfilmprojekt in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum gestartet. Der Verbund möchte Schüler und Schülerinnen der 4. und 5. Klasse von sechs Schulen im Landkreis animieren, die hiesigen Museen als besondere Orte mit spannenden Geschichten zu entdecken.

 

Sechs Schülergruppen begeben sich in Begleitung des Kinderbuchautors, Schauspielers und Filmemachers Thomas J. Hauck jeweils einen ganzen Tag lang auf Erkundungstour in einem der Mitgliedsmuseen und ersinnen fantasievolle Geschichten. Diese münden in einem Drehbuch/Storyboard, das dann an einem zweiten Ortstermin mit der Digitalkamera abgedreht wird. Der Schnitt erfolgt anschließend im Medienzentrum Celle bzw. direkt an den beteiligten Schulen.

 

Die Kurzfilme sollen auf phantasievolle, emotionale, durchaus auch schräge, traurige oder witzige – in jedem Fall subjektive – Art und Weise Museumsinhalte in Szene setzen und aus einer ungewöhnlichen Perspektive zeigen. Am Ende erfolgt die Aufführung sämtlicher Filme in den Kammerlichtspielen Celle.

 

Das Projekt wird ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

 

Doku und alle Infos zum Projekt unter

 

www.museummovies.de

 

Sonderausstellungen zur Reformation in Celle

Wie war das damals, als aus Christen Katholiken und Protestanten wurden? Und wie kamen die neuen Ideen ohne Zeitung, Fernsehen und Internet, ohne schnelle Verkehrs-verbindungen aus Wittenberg den weiten Weg nach Celle? Und was hat das alles mit uns heute zu tun? Die Ausstellung „Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in Celle“ geht diesen und anderen Fragen spannend und unterhaltsam nach.

 

Reformation in Celle – das war nicht nur ein „Mitlaufen“ im religiösen und gesellschaftlichen Veränderungsprozess. Sondern der Residenzstadt kam durchaus eine Vorreiterrolle zu. Und die Reformation ist auch heute noch aktuell – nicht nur im „Lutherjahr“. In vielen Lebensbereichen sind tagtäglich ihre Spuren zu finden. Daher hat sich das Bomann-Museum gemeinsam mit dem Residenzmuseum im Celler Schloss und der evangelischen Stadtkirche St. Marien vorgenommen, von HEUTE aus auf die Reformation und ihre Folgen zu blicken. Vom 14. Mai bis 12. November 2017 findet an drei Ausstellungsorten (in der Stadtkirche, im Bomann-Museum und im Residenzmuseum) die große Sonderausstellung „Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in Celle“ mit umfänglichem Begleitprogramm statt. Alle Daten, Fakten und Termine sind ab sofort auf der eigens gestalteten Website www.reformation-in-celle.de zu finden

 

Auf dieser Website sind alle bislang feststehenden Termine wie Sonderführungen, museumspädagogische Aktivitäten und besondere Events zu finden, auf Deutsch und auf Englisch. Anschaulich gestaltet hält sie vertiefende Informationen zum großen gemeinschaftlichen Ausstellungsprojekt fest.

 

Buchungen von Führungen unter Tel. 05141/12-4545 (Mo. bis Fr. 8.00–13.00 Uhr)

 

Museumsverbund mit neuem Namen

Der Museumsverbund im Landkreis Celle trägt ab sofort einen neuen Namen: Auf der Mitgliederversammlung am 5.12.2016 wurde beschlossen, dass der Verein künftig unter der Bezeichnung "Museen im Landkreis Celle e. V." firmiert. Damit soll eine stärkere Öffentlichkeits-orientierung zum Ausdruck gebracht werden. "Für potenzielle Besucher ist die Organisationsform nicht relevant", so der Geschäftsführer. "Sie interessieren sich vielmehr für die Vielfalt und das Angebot der im Landkreis befindlichen Museen." Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte mit Wirkung vom 23.01.2017.

 

Im Zuge der Namensänderung soll auch ein neues Logo entwickelt und der Außenauftritt angepasst werden. Die Website wird eine ansprechendere, zeitgemäße Optik erhalten und soll auch verbesserte Informationsmöglichkeiten bieten.

 

Miniaturen aus der Zeit des Barock der Sammlung Tansey

Im Mittelpunkt der sechsten Epochenausstellung der Tansey Miniatures Foundation steht die Bildnisminiatur des 17. und des beginnenden 18. Jahrhunderts. Diese wenig bekannte, aber besonders glanzvolle Zeit der Barockminiatur wird anhand von 120 Werken aus der Sammlung Tansey vorgestellt.

 

Der dazu im Verlag Hirmer erscheinende, zweisprachig – Deutsch und Englisch – angelegte, umfassende Katalogband mit internationalen Fachbeiträgen ist wegweisend, da eine wissenschaftliche Darstellung dieser Epoche für die Miniaturmalerei bisher ausstand. Die Werke können in originalgroßen Farbabbildungen und vielen vergrößerten Details miteinander verglichen werden. Buch und Ausstellung ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Kunst der Miniaturmalerei dieser prachtvollen Epoche.

 

Ab 12. November 2016 im Bomann-Museum Celle.