Aktuelles

Ab 12. November: Bomann-Museum zeigt Gemälde und Grafiken von Eberhard Schlotter

Am Sonntag, dem 12. November 2017 beginnt die Ausstellung „Echt scharf. Der Spiegel als Spielfeld. Gemälde und Grafiken von Eberhard Schlotter“ im Bomann-Museum Celle.

 

Eberhard Schlotters Grafiken und Gemälde machen sichtbar: Der Spiegel ist für den Künstler wichtiges Motiv und wertvolles künstlerisches Instrument. Inspiriert von Verzerrung, Unschärfe, Brechung und Bewegung des Spiegelbildes erforscht er reizvolle Nuancen sichtbarer und unsichtbarer Erscheinungen. Mit meisterhafter Darstellungslust widmet er sich dem Facettenreichtum des Spiegels: Als optisches Phänomen, als poetisches Sinnbild oder als subtile Bildmetapher.  

 

Mit der Ausstellung „Echt scharf. Der Spiegel als Spielfeld“ rückt die Eberhard Schlotter Stiftung erstmals ein Einzelmotiv aus dem Repertoire des Malers und Grafikers in den Fokus der Präsentation. Losgelöst von der klassischen Chronologie seiner Stilphasen werden neue und wenig bekannte Aspekte in Eberhard Schlotters Werk aufgedeckt und zusammengeführt. 

 

Die pointierte Auswahl an Grafiken und Gemälden lädt ein, den Spiegeln und Be-Spiegelungen nachzuspüren und macht ein Grundthema Eberhard Schlotters deutlich: Sein unersättliches Bedürfnis, in das Wesen der Dinge einzudringen und die beharrliche Suche nach einer Antwort auf die unlösbare Frage: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

 

Der einführende Vortrag „Tiefgang mit Unschärfen“ mit Kuratorin Daphne Mattner beginnt am 12.11.2017 um 11.30 Uhr im Kinosaal des Bomann-Museums. Der Eintritt ist frei. Erste öffentliche Führung am Sonntag, 19.11.2017, um 11.30 Uhr. Laufzeit der Ausstellung 12.11.2017 bis 1.7.2018.

 

Vorschau: Ausstellung über Hornburger Synagoge in Celle

Als Ergebnis eines Forschungsprojektes von Bet Tfila -  Forschungsstelle für jüdische Architektur an der TU Braunschweig, zeigt die Synagoge Celle eine Wanderausstellung über die 250-jährige Geschichte der Synagoge von Hornburg.

 

Die erste Erwähnung von Juden in Hornburg ist auf das Jahr 1642 datiert. In den folgenden zwei Jahrhunderten wuchs die jüdische Gemeinde, bis sie im Laufe des 19. Jahrhunderts aufgrund von Landflucht wieder kleiner

wurde.

 

Vor 250 Jahren weihten die Hornburger Juden eine Synagoge ein, die sich im Innern und Äußeren an der prächtigen Halberstädter Barocksynagoge orientierte. Mit dem Tod des letzten Mitglieds der jüdischen Landgemeinde in Hornburg, Amalie Schwabe, im Dezember 1923 hörte die Gemeinde auf zu existieren. 1924 wurde das baufällige, seit 1882 nicht mehr für Gottesdienste genutzte Gebäude, abgetragen. Die Innenausstattung rettete Prof. Karl Steinacker, Direktor des Vaterländischen Museums in Braunschweig, mit anderen vor der Zerstörung. Sie wird seitdem – mit Unterbrechungen – im ehemaligen Benediktinerkloster Hinter Aegidien präsentiert.

 

2016 jährte sich die Einweihung der Synagoge in Hornburg zum 250. Male. Aus diesem Anlass widmet sich diese Wanderausstellung der Geschichte der Jüdinnen und Juden in Hornburg und gibt Einblicke in deren Kultur und Religion.

 

Laufzeit: 17. November 2017 bis 14. Januar 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten.

 

Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e. V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V.

 

Museummovies-Kurzfilme bei "Hannover Filmklappe" prämiert

Beim gemeinsamen 11. Kurzfilm-wettbewerb „Hannover Filmklappe“ 2017 der Medienzentren von Hannover (Region) und Celle wurden Ende Oktober drei der im Rahmen des Projektes museummovies entstandenen Schüler-Kurzfilme mit Preisen ausgezeichnet: Der im Albert-König-Museum entstandene Film „Die Prinzessin aus dem Waldgemälde“ des Gymnasiums Ernestinum in Celle erreichte in der Kategorie „Sekundarbereich Klassen 5-7“ den 1. Platz. In der Kategorie „Förderschule“ belegte die Sprachheilschule Celle mit „Kunstraub mit Nebenwirkungen“ und „Das Herz und die Bombe“ den 1. und 2. Platz. Insgesamt gab es diesmal 46 Einreichungen.


Für die Gewinnerteams gibt es Preisgelder von jeweils 200,00 EUR. Die Zweitplatzierten bekommen freien Eintritt inklusive Getränke für die Kammerlichtspiele Celle. Ein toller Erfolg – Wir gratulieren!

 

Markmanns Spielzeugstuben präsentieren PIXI-Buch-Sammlung

Pixi-Bücher gibt es seit 1954. Die erste Ausgabe hieß „Miezekatzen“. In den 1960er Jahren bis zum Jubiläum im Jahr 2014 sind über 2000 Pixi-Titel mit einer Gesamtauflage von über 450 Millionen Exemplaren erschienen. Ein Teil der Bücher sind Kleinausgaben von Bilderbüchern, die im Original ein größeres Format haben (z. B. die Wunder-Bücher und später die „Lesemaus“-Reihe). Andere sind von vornherein für das Kleinformat geschrieben und gezeichnet worden.

 

Da mehrere Generationen der mit Pixi-Büchern aufgewachsenen Kinder inzwischen selbst erwachsen sind, sind Pixi-Bücher inzwischen ein Sammelobjekt geworden, vor allem die frühen Ausgaben aus den 1950er bis 1970er Jahren.

 

Die Ausstellung der Sammlung von Achim Schecker in Markmanns Spielzeugstuben in Eschede ist geöffnet bis zum 31. Januar 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten und nach Vereinbarung.

 

"Sommer der Frauen" im Albert-König-Museum Unterlüß

Unter dem Titel „Sommer der Frauen“ verlängert das Albert-König-Museum in Unterlüß die schönste Zeit des Jahres von September bis Dezember. Die ausgestellten Gemälde und Grafiken stammen ausschließlich von Künstlerinnen, die in der Region leben und arbeiten.

Licht und Farben des Sommers sowie das Motiv der Frau ziehen sich als roter Faden durch die Präsentation von konkreten wie abstrakten Werken, die die Hitze des Sommers auch im Herbst noch sinnlich erfahrbar machen.

 

Doch nicht nur Licht und Schatten, Landschaft und Figur begegnen dem Betrachter – viele der Bilder regen weit darüber hinaus weisend zum Nachdenken an: Bauruinen gemahnen wie antike Tempel an die einstige Präsenz von Menschen, dunkle Schatten deuten den beängstigenden Übertritt vom Mädchendasein zum Frau-Sein an, Landschaft wird zum Gleichnis, Schönheit unterliegt Zerstörung und Wandel.

 

Erstmals bietet das Albert-König-Museum die Möglichkeit, aktuelle regionale Kunst einem breiten Publikum vorzustellen. Die Künstlerinnen stammen aus Stadt und Landkreis Celle, Ehlershausen und Gehrden und sind zwischen 35 und 82 Jahren alt.

 

Die Ausstellung im Albert-König-Museum Unterlüß ist bis zum 17.12.2017 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind bis Oktober täglich außer montags von 14.30 bis 17.30 Uhr. Ab November samstags und sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr. Tipp: freitags ist eintrittsfreier Museumstag.

 

Im Rahmen der Ausstellung zum Thema „Frau“ freut sich das Albert-König-Museum sehr, ein Konzert mit dem Frauenchor „Frollain Wunder“ am 14.10.2017 um 19.00 Uhr aus dem benachbarten Faßberg anzubieten. Das Ensemble besteht aus ca. 15 tempera-mentvollen Frauen, die das Publikum mit A-cappella-Gesang begeistern und mitreißen. Das Konzert dauert ca. 1 Stunde.

 

Ausstellung "folc in Bewegung" im Ludwig-Harms-Haus

Damaskus, Aleppo, Palmyra – Städte, deren pulsierendes Leben die Malerin Natalia Rudolf im Herbst 2010 als Teilnehmerin einer Reise der Munsteraner St.-Urbani-Kirchengemeinde erlebte. Heute sind sie als Folge des Bürgerkrieges so wie das Land selbst nahezu zerstört. „Der intensivste Impuls, den sie dort im Lande aufnahm, waren Menschengruppen auf Märkten, an Sehenswürdigkeiten oder auf den Straßen“, erinnert sich Pastor Dr. Johannes Schoon-Janssen, der die Reisegruppe damals leitete.

Bei dieser Reise sei auch das Bild vom Volk entstanden, „das sich in einer guten Bewegung befindet, so wie vor vielen Jahren das heilige Gottesvolk Israel auf der Flucht aus Ägypten und auf dem Weg ins gelobte Land.“ Natalia Rudolf habe aus diesen Eindrücken in den folgenden Jahren bis heute das Thema „Volk“ in ihren Bildern variiert und parallel zu den politischen Veränderungen vor allem im arabischen Raum immer wieder neu aufgegriffen.

 

„Heute ist dieses Thema auch hier für uns in Deutschland so aktuell wie schon lange nicht mehr“, meint Schoon-Jansen. Er wird am Eröffnungssonntag gemeinsam mit ELM Ausstellungs-koordinatorin Helene Pede in die Schau der Bilder von Natalia Rudolf einführen. Besondere Akzente setzen begleitend markante Skulpturen ihres Ehemannes Wladimir. Einmal mehr ergänzen sich damit in dieser Kunstausstellung die malerische und die plastische Ausdrucksform des Künstlerehepaares auf kongeniale Weise. Mit beiden besteht am Eröffnungstag Gelegenheit zum Austausch.

 

Für Informationen zur Ausstellung und der Möglichkeit von Führungen steht Helene Pede unter 05052/69-219 gern zur Verfügung. Auskünfte über das Künstlerehepaar findet man auch auf dessen Internetseite http://art-ru.de/.

 

Kinder filmten im Museum

Unter dem Motto "Museum bewegt" haben die Museen im Landkreis Celle e. V. im Frühjahr 2017 ein Kinder-Kurzfilmprojekt in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum ins Leben gerufen. Die Idee war, Schüler und Schülerinnen der 4. und 5. Klasse von sechs Schulen im Landkreis zu animieren, die hiesigen Museen als besondere Orte mit spannenden Geschichten zu entdecken.

 

Sechs Schülergruppen begaben sich in Begleitung des Kinderbuchautors, Schauspielers und Filmemachers Thomas J. Hauck jeweils einen ganzen Tag lang auf Erkundungstour in einem der Mitgliedsmuseen und ersannen fantasievolle und fantastische Geschichten, die dann mit der Digitalkamera abgedreht wurden. Der Schnitt erfolgte anschließend im Medienzentrum Celle bzw. direkt an den beteiligten Schulen.

 

Die Kurzfilme sollten auf phantasievolle, emotionale, durchaus auch schräge, traurige oder witzige – in jedem Fall subjektive – Art und Weise Museumsinhalte in Szene setzen und aus einer ungewöhnlichen Perspektive zeigen. Sämtliche Filme wurden am 20. Mai in den Kammerlichtspielen Celle uraufgeführt. Auch wurde eine DVD mit allen Beiträgen produziert.

 

Das Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

 

Doku und alle Infos zum Projekt unter

 

www.museummovies.de

 

Sonderausstellungen zur Reformation in Celle

Wie war das damals, als aus Christen Katholiken und Protestanten wurden? Und wie kamen die neuen Ideen ohne Zeitung, Fernsehen und Internet, ohne schnelle Verkehrs-verbindungen aus Wittenberg den weiten Weg nach Celle? Und was hat das alles mit uns heute zu tun? Die Ausstellung „Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in Celle“ geht diesen und anderen Fragen spannend und unterhaltsam nach.

 

Reformation in Celle – das war nicht nur ein „Mitlaufen“ im religiösen und gesellschaftlichen Veränderungsprozess. Sondern der Residenzstadt kam durchaus eine Vorreiterrolle zu. Und die Reformation ist auch heute noch aktuell – nicht nur im „Lutherjahr“. In vielen Lebensbereichen sind tagtäglich ihre Spuren zu finden. Daher hat sich das Bomann-Museum gemeinsam mit dem Residenzmuseum im Celler Schloss und der evangelischen Stadtkirche St. Marien vorgenommen, von HEUTE aus auf die Reformation und ihre Folgen zu blicken. Vom 14. Mai bis 12. November 2017 findet an drei Ausstellungsorten (in der Stadtkirche, im Bomann-Museum und im Residenzmuseum) die große Sonderausstellung „Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in Celle“ mit umfänglichem Begleitprogramm statt. Alle Daten, Fakten und Termine sind ab sofort auf der eigens gestalteten Website www.reformation-in-celle.de zu finden

 

Auf dieser Website sind alle bislang feststehenden Termine wie Sonderführungen, museumspädagogische Aktivitäten und besondere Events zu finden, auf Deutsch und auf Englisch. Anschaulich gestaltet hält sie vertiefende Informationen zum großen gemeinschaftlichen Ausstellungsprojekt fest.

 

Buchungen von Führungen unter Tel. 05141/12-4545 (Mo. bis Fr. 8.00–13.00 Uhr)

 

Museumsverbund mit neuem Namen

Der Museumsverbund im Landkreis Celle trägt ab sofort einen neuen Namen: Auf der Mitgliederversammlung am 5.12.2016 wurde beschlossen, dass der Verein künftig unter der Bezeichnung "Museen im Landkreis Celle e. V." firmiert. Damit soll eine stärkere Öffentlichkeits-orientierung zum Ausdruck gebracht werden. "Für potenzielle Besucher ist die Organisationsform nicht relevant", so der Geschäftsführer. "Sie interessieren sich vielmehr für die Vielfalt und das Angebot der im Landkreis befindlichen Museen." Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte mit Wirkung vom 23.01.2017.

 

Im Zuge der Namensänderung soll auch ein neues Logo entwickelt und der Außenauftritt angepasst werden. Die Website wird eine ansprechendere, zeitgemäße Optik erhalten und soll auch verbesserte Informationsmöglichkeiten bieten.