Aktuelles

„Busy Girl. Barbie macht Karriere“ im Bomann-Museum Celle

Von November bis April können große und kleine Fans der Barbiepuppe im Bomann-Museum auf 500 Quadratmetern die bunte Welt der Barbie entdecken. Der Schwerpunkt ist dabei auf die vielfältigen Kostüme gelegt, die Barbie in ihren zahlreichen Berufen trägt.

 

Mit seltenen Sammlerstücken, Barbie-Häusern und Zubehör der vergangenen Jahrzehnte richtet sich die Ausstellung an alle, die den Wandel des Frauenbildes und den modischen Zeitgeist der letzten Jahrzehnte verfolgen wollen. Die von den Sammlerinnen Bettina Dorfmann und Karin Schrey entwickelte Ausstellung zeigt  Barbies aus ihrem Privatbesitz und wird durch Themen des Bomann-Museums ergänzt. Die  weltgrößte Sammlung von Bettina Dorfmann hat es sogar ins „Guinnessbuch der Rekorde“ geschafft.

 

Die Ausstellung ist vom 20. November 2016 bis 17. April 2017 zu sehen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

 

Das umfangreiche Begleitprogramm mit Führungen, Tauschbörse, Sammlerberatung und Workshops für kleine und große Barbiefans können Sie hier downloaden (Dateisymbol anklicken):

 

Programmflyer
BMC-Barbie-Prg-Flyer-Web.pdf
PDF-Dokument [992.0 KB]

Ab 12.11.: Miniaturen aus der Zeit des Barock der Sammlung Tansey

Im Mittelpunkt der sechsten Epochenausstellung der Tansey Miniatures Foundation steht die Bildnisminiatur des 17. und des beginnenden 18. Jahrhunderts. Diese wenig bekannte, aber besonders glanzvolle Zeit der Barockminiatur wird anhand von 120 Werken aus der Sammlung Tansey vorgestellt.

 

Der dazu im Verlag Hirmer erscheinende, zweisprachig – Deutsch und Englisch – angelegte, umfassende Katalogband mit internationalen Fachbeiträgen ist wegweisend, da eine wissenschaftliche Darstellung dieser Epoche für die Miniaturmalerei bisher ausstand. Die Werke können in originalgroßen Farbabbildungen und vielen vergrößerten Details miteinander verglichen werden. Buch und Ausstellung ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Kunst der Miniaturmalerei dieser prachtvollen Epoche.

 

Ab 12. November im Bomann-Museum Celle.

 

Ausstellung "International Style Haifa" in der Synagoge Celle

Der einzigartige Panoramablick an der Mittelmeerküste Haifas hat schon in den 1930er und 1940er Jahren die Architekten fasziniert. Es entstand eine bemerkenswerte Vielfalt moderner Architektur im Internationalen Stil.

 

Die Berliner Fotografin Stephanie Kloss hat das Erbe dieser Haifaer Moderne in ästhetisch anspruchsvollen Fotografien porträtiert.

 

7. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 Celler Synagoge, Im Kreise 24.

 

Veranstaltet vom Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V. und der Jüdischen Gemeinde Celle e. V.

 

Ausblick 2017: Zeichen setzen. 500 Jahre Reformation in Celle

Anlässlich des Gedenkens an 500 Jahre Reformation – 1517 veröffentlichte Martin Luther seine Thesen zum Ablasshandel – zeigt das Bomann-Museum Celle zusammen mit dem Residenzmuseum im Celler Schloss und der evangelischen Stadtkirche St. Marien im Jahr 2017 eine gemeinsame Sonderausstellung mit mehreren Ausstellungsorten.

 

Vier Ausstellungen an drei nahe beieinander liegenden Standorten im Herzen von Celle vermitteln unter dem gemeinsamen Titel „Zeichen setzen“ ein vielfältiges Bild der Reformation und ihrer Einführung in Celle aus verschiedenen Perspektiven.

 

Im Bomann-Museum wird zunächst in einer historischen Einführung die Bedeutung einer der frühesten Kirchenordnungen für ein Territorium hervorgehoben: Bereits 1527 beschließt Ernst der Bekenner die landesweite Einführung der Reformation. Der zweite Ausstellungsteil im Bomann-Museum widmet sich der Reformation und den Folgen aus gegenwärtiger Sicht. Ausgehend von der Frage, warum und wie 2017 das Reformationsjubiläum gefeiert wird, blickt die Ausstellung auf den gegenwärtigen Protestantismus und setzt ihn in Bezug zu Luther.

 

Das Residenzmuseum stellt mit der bedeutenden Celler Schlosskapelle ein bis heute beeindruckendes Gesamtkunstwerk vor, das Ausdruck reformatorischen Wirkens und neuer Selbstbestimmung protestantischer Fürstenherrschaft ist. In der Stadtkirche geht es insbesondere um die Darstellung der Inhalte der Reformation mit ihren Auswirkungen auf das kirchliche Leben in heutiger Zeit.