Energiemuseum Spechtshorn

Auf einer Fläche von etwa 60 qm wird über die Erdölwerke Hohne berichtet. Fast 50 Jahre währte die Förderung und Verarbeitung von Erdöl in dem Dorf, das in den 1950er Jahren als "Öl–Hohne" bekannt wurde. Im Jahr 2000 hat die Deutsche Erdöl- Aktien-gesellschaft (DEA) die Arbeiten auf dem Ölfeld Hohne eingestellt. Die ölverarbeitende Industrie hat im Ortsteil Spechtshorn viele Spuren hinterlassen und ist ein wichtiger Bestandteil der dörflichen Geschichte.

 

Unter der Geräuschkulisse eines Nickermannes, werden beim Betrachten von Foto und Filmmaterial dieser Epoche Erinnerungen an das Feld Hohne geweckt. Technik zum Betrachten und Anfassen sowie die Möglichkeit in die Rolle eines Laboranten beim Ölkochen zu schlüpfen, gehören bei unseren Führungen durch das Museum dazu. Anhand von Fotos, Originalunterlagen und vielen Geräten und Ausrüstungs-gegenständen wird die Ölförderung von 1951 bis 1997 detailliert beschrieben. Insbesondere auch die erste Bohrung "Hohne 1" aus dem Jahr 1951 ist ausführlich dokumentiert. Hohne gehörte zu den größten Erdölfeldern Deutschlands. Von 77 Bohrungen stießen 56 tatsächlich auf Erdöl.

 

 

Anschrift: Am Eichhof 1, 29362 Hohne

Telefon: 05083/791

 

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung (Eintritt frei!)

 

Anfahrt: