Kloster Wienhausen

Die Chronik des Klosters berichtet von seiner Gründung um 1230 durch die Celler Herzogin Agnes von Landsberg, einer Schwiegertochter Heinrichs des Löwen. Sie war 1225 Witwe geworden  und "obgleich sie annoch im blühenden Alter, so hatte sie doch einen Ekel an großen Palästen und allen Welt Belustigungen, gedachte [sie] …ein geistliches Jungfrauen Kloster zu Gottes Ehren aufzubauen". Das Kloster wurde vom Bischof von Hildesheim urkundlich bestätigt. Bischof und Herzogshaus in Celle, dessen "Hauskloster" Wienhausen war, statteten den Konvent mit zahlreichen Gütern aus. Diese und andere Schenkungen versetzten das Kloster 100 Jahre später in die Lage, den prachtvollen, vollständig ausgemalten Nonnenchor zu errichten, der bis heute mit seinen Stufengiebeln die Besucher bereits von außen in seinen Bann zieht.

 

Neben zahlreichen mittelalterlichen Kunstwerken, den Truhen und Schränken, sind es besonders die gestickten gotischen Bildteppiche, die jedes Jahr Tausende von Besuchern faszinieren, wenn sie für eine Woche – traditionsgemäß ab Samstag nach Pfingsten - den Besuchern fachkundig erläutert werden.

 

Seit der Reformation lebt im Kloster ein evangelischer Konvent: heute 15 Konventualinnen mit ihrer Äbtissin. Die Klosterordnung verpflichtet die Konventualinnen, die Kunst-schätze der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diesen Auftrag erfüllen sie im Sinne der christlichen Verkündung.

 

 

Anschrift: An der Kirche 1, 29342 Wienhausen

Telefon: 05149/18 66-0

Telefax: 05149/18 66-39

E-Mail: kloster.wienhausen[at]arcor.de

Internet: www.kloster-wienhausen.de

 

Klosterführungen: 1. April-17. Oktober, Sonntag und kirchliche Feiertage 12.00-17.00 Uhr stündlich; werktags und nicht kirchliche Feiertage 10.00, 11.00 und 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 Uhr; 1. Oktober: letzte Führung 16.00 Uhr, Gruppen- anmeldung erforderlich! Das Kloster ist geschlossen: Montag, Karfreitag, 18.-20. Mai und 21.-23. September (Chortage des Konvents); Teppichwoche vom 30. Mai-6. Juni gesonderte Führung

 

Anfahrt: