Otto-Haesler-Museum Celle

Es war Otto-Haesler (1880–1962), einer der großen Baumeister des 20. Jahrhunderts, der in den 1920er Jahren Bauwerke schuf, die ihm in internationalen Fachkreisen hohe Anerkennung brachten. So wurde dieser begnadete Architekt schon im Jahre 1931 vom Museum of Modern Art in New York als einer der bedeutendsten Siedlungsarchitekten Deutschlands, wenn nicht sogar weltweit bezeichnet. Mit allein drei Siedlungen (Italienischer Garten, Georgsgarten und Blumläger Feld) in unserer Fachwerkstadt hat Haesler neben weiteren Einzel-bauwerken der klassischen Moderne, u. a. der Altstädter Schule und dem Direktorenhaus, Celle zu einem Zentrum des "Neuen Bauens" gemacht. Weitere bedeutende Bauwerke Haeslers befinden sich u. a. in Kassel, Karlsruhe und Rathenow.

 

Im ehemaligen Wasch- Bade- und Heizungsgebäude der 1930/31 erbauten Arbeitersiedlung Blumlägerfeld, befindet sich seit Ende der 1990er Jahre, das Otto Haesler Museum. In dieser

"Kleinst-Wohnungs-Siedlung" werden neben den baulichen auch die sozialen Wohn- und Lebensverhältnisse der ehemaligen Bewohner dargestellt. Diese Wohnungen galten als die preiswertesten Sozialwohnungen in der Weimarer Republik mit einem für damalige Verhältnisse hohen Wohnkomfort.

 

Hier ist europaweit einzigartig eine Arbeiterbauhauswohnung im Original aus dem Jahr 1930 und eine Arbeiterwohnung der frühen 1950er Jahre auf einer Fläche von gerade mal 46 qm zu besichtigen. Ein Museum zum Anfassen! Bei den geführten Gruppen werden jeweils die individuellen Wünsche und Interessen der Besucher berücksichtigt.

 


Anschrift: Rauterbergweg 1, 29221 Celle
Telefon: 05141/98 00 67

Internet: www.otto-haesler-stiftung.de

E-Mail: info@haeslerstiftung.de

 

Öffnungszeiten: Jeden 1. Sonntag im Monat: 15.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung; Eintritt frei

 

Anfahrt: